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Death Metal
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Geschichtlicher Hintergrund des Death Metal

Der Ursprung des Death Metal liegt im Trash Metal aus dem er Mitte der 1980er Jahre heraus entstand. Die Bands "Possessed", "Slaughter", "Morbid Angel" und "Death" werden gerne als Vorreiter dieser Musikrichtung bezeichnet. Wann der Begriff "Death Metal" aufkam und auf wen er zurückzuführen ist, lässt sich nicht mehr genau feststellen. Es gab in dieser Zeit einige Künstler die sowohl "Death" als auch "Metal" in ihren Texten in einem Zusammenhang verwendeten. Das erste Demotape von "Possessed" trug beispielsweise den Namen "Death Metal" und enthielt einen Song gleichen Namens. Einem breiteren Publikum wurde der Begriff bekannt als 1985 das Debütalbum von "Possessed" mit dem Lied "Death Metal" auf den Markt kam. Man geht heute außerdem davon aus, dass die gewalttätigen Texte,die oft vom Tod handeln, auch ihren Anteil an der Namensentstehung dieser Musikrichtung haben.

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Merkmale des Death Metal


Typisch für diese Musik sind die, um mehrere Halbtöne tiefer gestimmten, Gitarren. Beim Death Metal klingen diese viel härter, rauer und weniger harmonsich als beispielsweise beim Trash Metal. Im Verhältnis zum Gesang stehen die Instrumente eher im Vordergrund und sind extrem laut. Wegen des zumeist gutturalen Gesanges, das oft an Grunzen (=Growlen) erinnert, sind die Texte beim Death Metal oft sehr schlecht, oder gar nicht, zu verstehen. Charakteristisch ist außerdem der häufig plötzliche Wechsel des Rhythmus oder Tempos während eines Musiktitels.

Intention und Texte beim Death Metal

Ein hohes Maß an Nihilismus ist charakteristisch für den Death Metal. In den Texten spiegelt sich eine extrem pessimistische Weltsicht wieder. Dies führt dazu, dass das Thema "Tod" in den Songs in den Vordergrund tritt. Die Texte sind meist sehr gewalttätig und fallen durch ihre hohe Aggressivität auf. Diese exzessive Beschreibung von Gewalt ist als Reaktion auf eine scheinbar hoffnungslose Welt zu sehen und drückt die Wut über diese Realität aus. Man darf die Texte jedoch nicht als Aufforderung zur Umsetzung dieser beschriebenen Gewalttaten sehen. Sie sind vielmehr das Ventil mit dieser Wut umzugehen. Trotzdem landeten wiederholt Death Metal Alben (z. B. von "Cannibal Corpse") in Deutschland auf dem Index und konnten somit nur noch "unter dem Ladentisch" erworben werden. Diese Maßnahmen fördern den Kultstatus der indizierten Bands in der Szene um ein Vielfaches. Satanische bzw. antichristliche Symbole sind in der Death Metal- Szene als Rebellion gegen die vermeintlich heuchlerische Gesellschaft sehr beliebt.
Allerdings gibt es auch in der Szene verschiedene Bands, die sich gegen eine Instrumentalisierung des Death Metal als Mittel zur Gesellschaftskritik stellen. Diese definieren Death Metal eher über Esoterik, Okkultismus und Satanismus. Natürlich dürfen die passenden Shirts nicht fehlen. Merchandising ist bei den musikalischen Vertretern dieses Genres weitverbreitet. So werden bei Veranstaltungen und Auftritten Shirts und andere Artikel verkauft.