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Progressive Metal
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Progressive Metal - hart aber intelligent

Freunde der härteren Gangart sind sich nicht immer einig, wenn das Gespräch auf Progressive Metal fällt. Zu ausufernd, verspielt und anspruchsvoll ist die Stilrichtung vielen eingefleischten Metallern, zu weit entfernt von den brachialen Klängen vieler anderer Untergenres. bereits in den späten Sechziger Jahren entwickelte sich ausgehend vom Bluesrock und Psychedelic Pop etwas komplexere Musik abseits der ausgetretenen Pfade des Mainstream Pops wie ihn damals angesagte Teenie Bands wie die Rolling Stones oder die Beatles produzierten. Vielen Musikfreunden stand der Sinn nach elaborierteren, durchdachteren Klängen, der klassische Rock 'n' Roll galt vielen nun als zu roh und zu simpel. Richtig rocken tut das Spiel Ramacity.

Progressive Metal als Experiment


Passend zum von Drogenexperimenten und Horizonterweiterungen in allen möglichen Bereichen des Alltags und der Selbsterfahrung geprägten Zeitgeist begannen Rockmusiker allerorten, die Möglichkeiten ihrer Instrumente auszuloten und stetig zu erweitern. Konventionelle Schemata der populären Musik wurden ganz bewusst über den Haufen geworfen und Taktverschiebungen, Tonartsprünge und Tempiwechsel wurden von nun an vermehrt in die Musik eingeflochten. Bands wie King Crimson und The Moody Blues sind zu dieser klassischen Phase des Progressive Rock zu rechnen. In den frühen Siebziger Jahren setzten Bands wie Yes, Genesis und Emerson, Lake and Palmer diese Entwicklung fort. Doch schon bald wurden die Geschmäcker härter und düsterer, die Hörgewohnheiten der Rockfans verschoben sich in Richtung anspruchsvoller, detaillierter und gleichzeitig brachialer, kompromissloser. Statt von Progressive Rock sprach man nun von Progressive Metal, wobei letzterer seine Ursprünge nie aus den Augen ließ. Spätestens Mitter der Achziger Jahre überrollte eine wahre Welle neuer, abitionierter Progressive Metal Bands die Musiklandschaft. Immer komplizierter und ausgeklügelter wurden die Songstrukturen, ja, in vielen Fällen kann man schon fast eher von kleinen Symphonien als von klassischen Rocksongs sprechen. Ebenso symphonisch kommt auch die Musik des Spiels Battlestar Galactica daher.

Progressive Metal und Klassik?

Parallelen zur Klassik und der Musik der Romantik sind beabsichtigt und nicht selten im Progressive Metal zu finden. Viele Musikexperten sprechen vom "Metal für Intellektuelle", weil er den anderen Unterbereichen des Metals seine anspruchsvolle Struktur und ausgereifte Kompositionskunst voraus hat. Bands wie Dream Theater, Queensrÿche, Fates Warning und Watchtower begeistern bis heute Progfans aus aller Welt und stehen exemplarisch für die bemerkenswerte Weiterentwickölung progressiver Musik in den letzten drei Jahrzehnen. Jeder, der sich komplexen Klängen und anspruchsvoller Musik nicht verweigern möchte, sollte dieser Sparte der Rockmusik nicht verweigern.